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NightShift Berlin

Fotografien von Benita Suchodrev - 08.02. bis 22.02.2027

„Das Ganze hat etwas Wahnsinniges und Magisches an sich: das neurotische Flackern der Neonlichter, das Aufgehen des Selbst in einer Trance, hervorgerufen durch einen unheimlichen Beat, oder das Vortäuschen von Glückseligkeit mit einem Fremden auf einer schäbigen Couch in einem verrauchten Raum. In der Hektik der Nacht entfalten sich hinter der Partyfassade Geschichten, die nicht bloß von frivoler Unterhaltung handeln, sondern von einem besonderen, unerschöpflichen Aspekt der menschlichen Existenz: der unstillbaren Sehnsucht, sich körperlich und geistig frei zu fühlen.“

Benita Suchodrev

Eine urbane Landschaft ist voller räumlicher und zeitlicher Zwischenräume – Orte, die Freiheit bieten, indem sie der etablierten Ordnung außerhalb ihrer Mauern entfliehen. Das Labyrinth des Nachtlebens und der Clubkultur ist mehr als nur eine Flucht; es ist ein Tor zu einer neuen Realität, in der die Tanzfläche ein Schutzraum der Möglichkeiten ist, in dem Freiheit körperlich spürbar wird.

Seit über 30 Jahren ist Berlin ein Zufluchtsort für diejenigen, die Freiheit und Neuerfindung suchen. Ob es um Exhibitionismus oder Eskapismus geht, um die Entscheidung, sich hinter einer Maske zu verstecken oder alle Fassaden abzulegen, soziale Barrieren zu durchbrechen oder sich dem Hedonismus hinzugeben – jedes Gesicht erzählt eine Geschichte, jedes Bild spiegelt die verborgenen Narrative hinter einem flüchtigen Ausdruck oder Blick.
Die Ausstellung NIGHTSHIFT BERLIN präsentiert mehr als 100 Fotografien aus den vergangenen zwei Jahrzehnten. Sie dokumentiert die vergänglichen Momente, die unverwechselbaren Charaktere und die intensiven Stimmungen, die die Seele einer beinahe vergangenen Ära ausmachen.

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